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Verbindung zwischen Parodontitis und schwierigen Verläufen von Covid-19-Erkrankungen

 

COVID-19   04.02.2021
Im Journal of Clinical Periodontology (JCP) wurde aktuell eine Studie veröffentlicht, die eine Verbindung zwischen einer bestehenden Parodontitis und einem schlimmeren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung aufzeigt. Die Autoren kommen aus unterschiedlichen Instituten in Qatar, Kanada und Madrid.

Bei der Studie wurden die Erkrankungsverläufe von 568 Patient*innen, bei denen zwischen Februar und Juli 2020 Covid-19 festgestellt worden war, untersucht. Patient*innen mit einer Parodontitis hatten dabei ein höheres Risiko für einen schwereren Verlauf der Covid-19-Erkrankung, insbesondere auch im Hinblick auf die Notwendigkeit der intensivmedizinischen Betreuung (3,5-mal häufiger) und der assistierten Beatmung (4,5-mal häufiger). Ebenso waren bei dieser Patientengruppe deutlich mehr Todesfälle zu verzeichnen.

 

Referenz: Marouf N, Cai W, Said KN, et al. Association between periodontitis and severity of COVID-19 infection: a case-control study. J Clin Periodontol. 2021. doi:10.1111/jcpe.13435.

 

© 2021 Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

 

 

 

copyright unsplash.com/Fusion Medical Animation

 

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DGZMK: Eine gesunde Mundhöhle trägt zum Schutz vor COVID-19 bei

COVID-19   14.05.2020
Eine gesunde Mundhöhle dient auch dem allgemeinen Gesundheitszustand. Nicht zuletzt in Zeiten der Corona-Pandemie gilt, dass eine gute Mundhygiene zum Schutz vor Krankheiten beitragen kann. Darauf weist jetzt die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) hin.

„Im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie kommt der Zahnmedizin über die Gesunderhaltung der Mundhöhle eine besonders wichtige Rolle zu. Prävention stärkt die Immunkompetenz am Entstehungsort der Virusinfektion und hilft über diese Fitmacherfunktion, sie zu vermeiden oder ihren Verlauf zu abzumildern“, betont der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), Prof. Dr. Roland Frankenberger. Für die Patienten sei es wichtig, sich immunologisch bestmöglich gegen Covid-19 zu wappnen. Dies schließe eine konsequente Mundhygiene mit ein.

Deutlich werde die Problematik etwa bei der weit verbreiteten Volkskrankheit Parodontitis. Der DGZMK-Präsident erläutert: „Ein Patient, der unter einer Parodontitis leidet, hat eine subgingivale Zahnfleischentzündung. Das bedeutet, dass er – häufig unbemerkt – eine offene Wunde von etwa 40 Quadratzentimetern im Mundraum trägt. Es ist doch vollkommen klar, dass dadurch einer Erkrankung wie Covid-19 Tür und Tor geöffnet ist.“

Weniger Mundhygiene – mehr tödliche Verläufe
Prof. Frankenberger verweist auf vorliegende Daten, die diesen Zusammenhang belegen. Demzufolge komme es in Gebieten, in denen mangelnde Mundhygiene mehr Erkrankungen wie Karies oder Parodontitis verursache, auch vermehrt zu tödlichen Verläufe einer Corona-Erkrankung.

Zahnärztliche Behandlungen in Baden-Württemberg wieder uneingeschränkt möglich
Durch den Einsatz der Kassenzahnärztlichen Vereinigung und der Landeszahnärztekammer konnte erreicht werden, dass die baden-württembergischen Zahnärztinnen und Zahnärzte seit dem 4. Mai 2020 wieder ohne Einschränkungen in den Praxen ihre Patientinnen und Patienten behandeln können. Den Patientinnen und Patienten wird empfohlen, wieder regelmäßig zur Vorsorge in die Zahnarztpraxis zu gehen. Um die neue Rechtslage bekannt zu machen, wurde dies landesweit in Tageszeitungen und Gemeindeblättern kommuniziert.

 

© 2020 Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

 

 

 

Liebe Patient*innen,

 

aus aktuellem Anlass haben wir unsere ohnehin schon hohen Hygienestandarts zu Ihrem und unserem Schutz nochmals optimiert.

 

 

Wir möchten Sie bitten sich beim Betreten der Praxis Mund und Nase zu bedecken und die Hände zu desinfizieren, das Handdesinfektionsmittel befindet sich in unserem Eingangsbereich links.

 

 

Ihre Zeit ist uns schon immer wichtig gewesen, deshalb achten wir darauf dass Sie in unserem Wartebereich nicht allzu viel Zeit verbringen. Bitte erscheinen Sie zu Ihrem Termin pünktlich aber nicht viel zu früh, damit wir die Kontakte zu anderen Wartenden möglichst kurz halten können.

 

 

 

 

 

 

 

Auch wir verzichten auf das Schütteln von Händen und

schenken Ihnen lieber ein Lächeln das von Herzen kommt.

 

 

 

Wenn Sie Erkältungssymptome haben, melden Sie sich bitte wenn möglich

telefonisch 24h vor Ihrem Termin um abzuklären

ob in diesem Fall die geplante zahnärztliche Behandlung so durchführbar ist.

 

 

 

Wir kommen unserem Versorgungsauftrag sehr gerne nach

und sind auch weiterhin für Sie da!

 

 

 

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